Die Landesgruppe Wien organisierte eine Führung in der Mexikokirche in 1020 Wien.
![]() Franz von Assisi Kirche |
Der Besuch war ein großer Erfolg, die Teilnehmer waren von den Ausführungen unserer Fremdenführerin sehr angetan.
Sie brachte ein Hörgeräteset für jeden Einzelnen mit, sodass wir ihren Erklärungen über die Geschichte der Kirche mühelos folgen konnten.
![]() Ziboriumaltar aus der Basilika Seckau |
![]() Guadelupe – Altar Morenita |
Die römisch-katholische Pfarrkirche „auch Kaiserjubiläumskirche und umgangssprachlich Mexikokirche genannt“ wurde im neuromanischen Stil 1910 fertiggestellt und dem heiligen Franz von Assisi geweiht.
![]() Gedenkstein |
![]() Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
Ein Gedenkstein vor der Kirche trägt die erklärende Inschrift: Mexiko war im März 1938 das einzige Land, das vor dem Völkerbund offiziellen Protest gegen den gewaltsamen Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich einlegte. Zum Gedenken an diesen Akt hat die Stadt Wien diesem Platz den Namen Mexiko-Platz verliehen.
1913 wurde die Kirche mit der im Jugendstil gestalteten Elisabethkapelle mit goldenen Mosaiken in Anwesenheit des Kaisers Franz Josef I. eingeweiht. Die Kapelle wurde zum Gedenken an Kaiserin Elisabeth an das Querhaus der Kirche angebaut.
![]() Elisabeth von Thüringen |
![]() Mosaikkuppel der Elisabethkapelle |
Seit dem Jahre 1917 wird die Kirche vom Orden der Trinitarier geführt. Sie steht unter Denkmalschutz.
Der Landesgruppe Wien ist laut Aussage der Anwesenden mit dieser Veranstaltung für die Wiener Mitglieder ein besonderer „Leckerbissen der Kultur“ gelungen.
GM (Bilder und Text)







